Über dieses Tool
Dieses Tool schätzt die Passwortstärke mit der klassischen Heuristik „Zeichensatzgröße hoch Länge": Es betrachtet, welche Zeichenklassen Sie tatsächlich verwendet haben (Klein-, Großbuchstaben, Ziffern, Symbole oder andere Unicode-Zeichen), summiert die Größe dieses kombinierten Alphabets und berechnet die Entropie als `Länge × log2(Zeichensatzgröße)`. Aus dieser Entropie leitet es eine grobe Schätzung der Knackzeit ab, unter der Annahme eines Angreifers mit gestohlenen Passwort-Hashes, der auf moderner GPU-Hardware etwa 10 Milliarden Versuche pro Sekunde durchführt — ein häufig zitierter Richtwert für schnelle, ungesalzene Hash-Algorithmen.
Dies ist ein bewusst vereinfachtes Modell, kein Ersatz für einen forschungsbasierten Schätzer wie zxcvbn: Es weiß nicht, dass „Password1!" ein abgedroschenes Muster ist oder dass „qwerty123" zwei Dinge kombiniert, die im Wörterbuch eines Angreifers bereits gespeichert sind. Um dies etwas auszugleichen, vergleicht dieses Tool das Passwort außerdem mit einer kurzen Liste extrem gängiger Passwörter und einigen offensichtlichen Mustern (Tastaturfolgen, fortlaufende Zeichenreihen, wiederholte Zeichen) und weist zusätzlich zur Entropie-Bewertung direkt darauf hin.
Nichts, was Sie hier eingeben, wird jemals irgendwohin gesendet. Die Analyse läuft mit reinem JavaScript ausschließlich in diesem Browser-Tab — es ist keine Netzwerkanfrage beteiligt, sodass Sie hier bedenkenlos Ihre echten Passwörter testen können, wenn Sie eine ehrliche Einschätzung ihrer Stärke wünschen.
Häufige Fragen
Ist dies so genau wie zxcvbn oder andere musterbasierte Prüfer?
Nein — dies verwendet eine vereinfachte zeichensatzbasierte Entropieformel plus eine kleine Liste gängiger Passwörter, was ein vernünftiger grober Richtwert ist, aber reale Knackmuster nicht so gründlich modelliert wie dedizierte Bibliotheken wie zxcvbn (die Wörterbuchwörter, l33t-Sprache-Ersetzungen, Daten und Tastaturmuster viel tiefer analysieren). Betrachten Sie die Bewertung dieses Tools als hilfreiche Schätzung, nicht als endgültiges Sicherheitsaudit.
Sollte ich einen Passwort-Manager verwenden, anstatt starke Passwörter auswendig zu lernen?
Ja, im Allgemeinen — ein Passwort-Manager ermöglicht es Ihnen, für jedes einzelne Konto ein langes, einzigartiges, zufälliges Passwort zu verwenden (das dieses Tool als Sehr Stark bewerten würde), ohne sich eines davon merken zu müssen, und beseitigt die Versuchung, Passwörter über mehrere Seiten hinweg wiederzuverwenden, was eines der größten realen Sicherheitsrisiken ist.