Über dieses Tool
KI-Texterkennung — auch die kommerzielle — ist ein wirklich schwieriges, ungelöstes Problem. Diese Seite führt kein trainiertes Erkennungsmodell aus. Stattdessen berechnet sie vier einfache, transparente Textstatistiken, die die Forschung nur lose mit maschinell erzeugtem Text in Verbindung gebracht hat: wie stark die Satzlänge variiert (unregelmäßig vs. gleichmäßig), wie vielfältig der Wortschatz in gleitenden 100-Wort-Fenstern ist, wie oft exakte 4-Wort-Phrasen sich wiederholen, und wie stark die Wortlänge innerhalb von Sätzen variiert. Jede wird einzeln angezeigt, zusammen mit einem kombinierten Wert von 0 bis 100, damit Sie genau sehen, warum die Zahl so ausfällt, statt einem undurchsichtigen Urteil zu vertrauen.
Keines dieser vier Signale ist für sich genommen ein verlässlicher Fingerabdruck einer KI-Autorschaft, ebenso wenig ihr Durchschnitt. Sorgfältige menschliche Autoren können sehr gleichmäßige, wenig vielfältige Prosa verfassen (technische Dokumentation, juristische Textbausteine, Texte von Nicht-Muttersprachlern), die hier als „KI-ähnlich" bewertet wird, und leicht bearbeiteter KI-Text kann alle vier Muster problemlos durchbrechen. Nutzen Sie dies als groben, transparenten Bauchgefühl-Check für einen Text — einen Gesprächsanlass, kein Urteil — und niemals als Beweis in einem Fall akademischer Unredlichkeit, einer Einstellungsentscheidung oder irgendetwas anderem mit echten Konsequenzen für jemanden.
Häufige Fragen
Kann dies beweisen, dass ein Text von KI geschrieben wurde?
Nein, und das ist das Wichtigste, was Sie über dieses Tool verstehen sollten: Es berechnet 4 einfache Textstatistiken (Satzlängenvarianz, Wortschatzvielfalt, Phrasenwiederholung, Wortlängenvarianz) und kombiniert sie zu einem Score — es enthält kein trainiertes Sprachmodell jeglicher Art. Selbst hochentwickelte kommerzielle KI-Detektoren mit echten ML-Modellen haben bekannte Falsch-Positiv-/Falsch-Negativ-Raten; eine handgemachte statistische Heuristik ist noch deutlich schwächer. Verwenden Sie dies niemals als Beweis in einem Fall akademischer Integrität, einer Einstellungsentscheidung oder etwas anderem Folgenreichem.
Warum könnte menschlicher Text als "KI-ähnlich" bewertet werden?
Die zugrunde liegenden Signale, die dieses Tool misst (einheitliche Satzlängen, geringere Wortschatzvielfalt, wiederholte Formulierungen), können auch in vielen gewöhnlichen menschlichen Texten auftauchen — technische Dokumentation, juristische Texte, nicht-muttersprachliche englische Autoren, die einfachere, sich wiederholende Satzstrukturen bevorzugen, oder einfach nur der natürliche Stil eines sorgfältigen, methodischen Autors. Keines dieser Signale wurde entwickelt, um ein endgültiger Beweis für irgendetwas zu sein; es sind schwache statistische Korrelationen, keine kausalen Marker für Urheberschaft. Genau deshalb zeigt das Tool seine Arbeit (alle 4 Teilwerte einzeln), anstatt sich hinter einer einzigen undurchsichtigen Zahl zu verstecken.